Heute hat die Corona-Impfung begonnen

Das mobile Impfteam der Malteser hat heute in unserer Einrichtung insgesamt 73 Bewohnerinnen und Bewohner, Rehabilitanden und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gegen das Coronavirus geimpft. Der Impftermin fand in unserer Sporthalle statt und verlief sehr zügig und reibungslos. Insgesamt kann das ZRE auf eine sehr hohe Impfbeteiligung von über 80% zählen. Es wird noch einen zweiten Impftermin für eine zweite Gruppe geben, damit knapp 150 Menschen bei uns geimpft werden können.

ONLINE – Gedenkfeier für die Opfer der NS-Euthanasie

Die diesjährige Gedenkfeier für die Opfer der Euthanasie während der Gewaltherrschaft der Nationalsozialisten findet am 27.01.2021 auf Grund der Kontaktbeschränkungen in Folge der Corona-Pandemie online statt. Die Heilpädagogische Hilfe Osnabrück stellt den ökumenischen Gottesdienst auf ihrem Youtube-Kanal online: www.os-hho.de/youtube

Baubeginn: Neues Reha-Zentrum an der Knollstraße

Seit Anfang Mai rollen auf dem Grundstück an der Knollstraße 86 die Bagger. Auf der bislang brachliegenden Fläche entsteht ein neues Rehabilitationszentrum, das nach Fertigstellung ein individuell zugeschnittenes Angebot medizinisch-beruflicher Rehabilitation vorhält. Zielgruppe sind Menschen, die durch eine schwere psychische Erkrankung in ihrer sozialen und beruflichen Teilhabe beeinträchtigt werden. Bauherr des neuen Zentrums ist die HHO, die das Gebäude dem ZRE als Mieter und Betreiber der Einrichtung zur Verfügung stellen wird. Der Neubau ist notwendig geworden, da die derzeit genutzten Räumlichkeiten nicht mehr den heutigen Anforderungen entsprechen. Die Finanzierung der von den Leistungsträgern formulierten Vorgaben stellte die ZRE Osnabrück gGmbH und ihrer Muttergesellschaft, dem Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen e.V., vor eine große Herausforderung. Aus diesem Grunde suchte man sich die HHO als starken und in der Region verwurzelten Kooperationspartner, um dieses Projekt realisieren zu können.

Das neue Zentrum soll nicht nur die Bedingungen der ambulanten und stationären Rehabilitation für psychisch erkrankte Menschen in Stadt und Landkreis Osnabrück erheblich verbessern, sondern zugleich Startschuss einer noch engeren Zusammenarbeit der beiden Organisationen sein. So wollen die HHO und das ZRE bei der Entwicklung weiterer Angebote zur Rehabilitation und Eingliederung für spezielle Zielgruppen in Zukunft verstärkt zusammenarbeiten.

Läuft alles nach Plan, ist das Reha-Zentrum an der Knollstraße Ende 2021 fertiggestellt. Neben 26 Einzel-Zimmern im stationären Teil werden zusammen mit dem ganztägig-ambulanten Teilbereich insgesamt 44 Plätze der Rehabilitation psychisch kranker Menschen (RPK) zur Verfügung stehen. Aufgrund der Corona-Beschränkungen wurde auf den offiziellen Spatenstich für den Neubau verzichtet.

Besuche unter Hygieneauflagen wieder möglich!

Mit neuer Landesverordnung sind unter Hygieneauflagen (Hygienekonzept) wieder Besuche zu Bewohnerinnen und Bewohnern sowie Rehabilitanden möglich. Dieses aber nur in speziellen Besuchsbereichen sowie mit telefonischer Anmeldung und entsprechender Einweisung in den Besuchsablauf. Wir sind verpflichtet, Besuche zu dokumentieren und eine Kontaktnachverfolgung zu ermöglichen. Besuche können ab dem 22.05.2020 erfolgen, für Informationen oder Besuchswünsche kontaktieren Sie bitte direkt die jeweiligen Häuserteams.

Osnabrücker Verein erhält Photovoltaik

Der Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen erhält durch die „Klimacent-Aktion“ der Stadtwerke Osnabrück eine Photovoltaikanlage auf dem Dach des Vereinssitz in der Knollstraße 167.

Es ist schön in diesen Tagen auch mal etwas außerhalb von Corona berichten zu können: bereits letzten Herbst haben die Stadtwerke Osnabrück eine Bewerbung für eine Solarstromanlage für gemeinnützige Vereine ausgeschrieben. Nunmehr hat der Osnabrücker Verein den Zuschlag für eine von drei Solarstromanlagen erhalten, so dass vielleicht schon im Verlauf des Sommers auf die regenerative Versorgung der Vereinszentrale umgestellt werden kann.

Auch die Stadtwerke berichten natürlich über diese Aktion.

Weitere Einschränkungen durch das „Kontaktverbot“

Durch die Erlasse des Landes Niedersachsen sowie die Allgemeinverfügungen der Stadt Osnabrück wird das Leben unserer Bewohner/innen und Rehabilitanden heftig auf den Kopf gestellt. Neben dem Betretungs- und Besuchsverbot werden die Bewohner/innen des Wohnheim Hügelhaus darauf hingewiesen, auch die Einrichtung oder das Außengelände nicht mehr zu verlassen. Unser Team versucht sehr kreativ und fürsorglich (bei den nötigen Abstand- und Hygienevorkehrungen), diese Einschnitte so erträglich wie möglich zu machen und die Bewohnerinnen und Bewohner zu unterstützen, die Coronakrise zu überstehen und den psychischen Stress zu kompensieren.

Auch im Rehazentrum am Hesselkamp sind inzwischen die Angebote so umsrukturiert worden, dass durch Einzelhilfen, Einzelgespräche und tagestrukturierende Individualangebote mit Abstand- und Hygieneregeln die Rehabiltation fortzuführen. Hierbei ist sicherlich herauszustellen, dass die Alltag-bestimmende Coronakrise die größte Belastungserprobung in sich birgt.

Besuchsverbot für Wohnheim und Reha

Auf Grund der aktuellen Infektionsabwehr im Zuge des Coronavirus auf Grundlage der infektionsschutzrechtlichen Allgemeinverfügung der Stadt Osnabrück müssen wir zum Schutz der Bewohnerinnen und Bewohner sowie der stationären Rehabilitanden bis auf Weiteres ein Besuchsverbot für die Wohnbereiche aussprechen. Für bereits terminierte Infogespräche nehmen Sie bitte Kontakt für den Ablauf der Gespräche zum jeweiligen Ansprechpartner oder jeweiligen Ansprechpartnerin auf.

Alle Angebote der ZRE Osnabrück gGmbH bleiben vorerst erhalten, allerdings kommt es zu Angebotseinschränkungen auf Grund von Gruppengrößen bzw. teilweise geschlossenen Kooperationspartnern. Auch die ambulante Wohnbetreuung leistet weiterhin ihre Dienste, kann und darf aber nicht mehr alle Unterstützungsangebote anbieten bzw. muss diese abändern (insbesondere Trainings von sozialen Kontakten – davon ist zur Zeit Abstand zu nehmen).

Knollstraße wieder frei befahrbar

Die Knollstraßensperrung ist seit dem 18.10.2019 aufgehoben und somit ist das ZRE Osnabrück auch von stadteinwärts wieder voll erreichbar. Auch die Sperrung des Hesselkamps ist mit dem Ende der Knollstraßensanierung beendet. Ebenso fährt die Buslinie „35 Dodesheide“ unsere nächst gelegene Haltestelle „Schulzentrum Sonnenhügel“ von beiden Richtungen wieder an.

Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück gegründet

Neuer Verein möchte Betroffenen schnell und unkompliziert helfen.

Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen e.V. wird Gründungsmitglied.

Osnabrück. Über Depressionen spricht man nicht – auch in der Zeit nach den Erfahrungen rund um die Erkrankung und den Suizid des Nationaltorhüters Robert Enke. Man behält es für sich, wenn die Seele trauert. Dabei sind rund fünf Millionen Menschen in Deutschland davon betroffen und die Weltgesundheitsorganisation schätzt, dass Depressionen im Jahr 2020 die zweithäufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit sein werden.
Unter dem Dach der Stiftung Deutsche Depressionshilfe hat sich jetzt das „Regionale Bündnis gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück e.V.“ gegründet. Dafür haben sich Institutionen aus allen relevanten Bereichen der psychosozialen Versorgung, Interessierte und Betroffene zu einem starken Netzwerk zusammen gefunden.
Zu den Gründungsmitgliedern gehören neben der Stadt und dem Landkreis Osnabrück das AMEOS Klinikum Osnabrück, der Caritasverband für die Stadt und den Landkreis Osnabrück, die Clemens-August-Klinik, die CRT Caritas- Reha und Teilhabe GmbH, die Diakonie Stadt und Landkreis Osnabrück gGmbH, die Heilpädagogische Hilfe Bersenbrück gGmbH, die HHO Wohnen gGmbH, das Kinderhospital am Schölerberg, die Niels-Stensen-Kliniken Bramsche GmbH und der Osnabrücker Verein zur Hilfe für seelisch behinderte Menschen e.V..
„Unser Bündnis setzt sich dafür ein, das Wissen in der Bevölkerung über die Erkrankung zu erweitern und Betroffenen schnelle und unkomplizierte Beratung und Hilfe zu ermöglichen“ so Hanna Neumann,  erste Vorsitzende  des frisch gegründeten Vereins und Koordinatorin des Bündnisses.
Prof. Dr. Bernhard Croissant, Ärztlicher Direktor des AMEOS Klinikums Osnabrück, betont, dass Depressionen nicht auf die leichte Schulter genommen werden dürften: 30 Prozent der von Depressionen betroffenen Menschen unternähmen während der Erkrankungsphase mindestens einen Versuch zur Selbsttötung. Das sei ein Alarmsignal. Es sei daher ein Gebot der Stunde, Betroffenen in der Region rechtzeitig zu helfen. Doch noch immer erleben Betroffene oft Schweigen, Unverständnis und Stigmatisierung, da andere kaum oder gar nicht nachempfinden können, wie es in ihnen aussieht.
„Umso wichtiger ist es, Wissenslücken beim Thema Depression und der vorhandenen Hilfsangebote abzubauen“ so Petra Buderath, Geschäftsbereichsleiterin Diakonie Osnabrück Stadt und Land. Da will das Bündnis künftig unter anderem ansetzen und baut damit auf die bereits guten Vernetzungen.
Dazu sind neben der Information der Öffentlichkeit über Depressionen und erfolgreiche Behandlungsmethoden unter anderem auch Angebote und Maßnahmen für Betroffene, die Weiterentwicklung bestehender Versorgungsangebote und die Förderung neuer Initiativen geplant.
Deutschlandweit gibt es mittlerweile in über 80 Städten und Regionen Bündnisse gegen Depressionen. Sie setzen sich dafür ein, das Wissen über Depressionen in der Bevölkerung zu erweitern und vor allem auch Suizidversuchen und Suiziden vorzubeugen.

Die Geschäftsstelle des Bündnisses gegen Depression in Stadt und Landkreis Osnabrück befindet im Gesundheitsdienst für Landkreis und Stadt Osnabrück und ist ab dem
17. September 2019 unter der Telefonnummer 0541 501 4989 (Dienstags von 14:00-16:00 Uhr) und per E-Mail unter info@os-gegen-depression.de zu erreichen.

AWO rennt 2019 – Sebastian Schiebener auf Platz 3!

Auch in diesem Jahr beteiligte sich die ZRE Osnabrück wieder bei „AWO rennt“ in Sutthausen. Diesmal liefen und walkten sogar 7 Mitarbeiter/innen den 5km Parcour. Sebastian Schiebener ließ weitestgehend den Laufpulk hinter sich und sicherte sich in einer top Zeit den Gesamtplatz 3. Ein gemeinsamer Ziellauf ließ bei allem Ehrgeiz den Spaß im Vordergrund stehen.